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Zigarren sind wieder in.
In Amerika schießen Raucherclubs aus dem Boden und auch
bei uns ist die gute alte Zigarre wieder gesellschaftsfähig.
Zeitzeichen: Immer mehr Frauen pflegen nach einem guten Essen
eine gute Zigarre zu rauchen: Die Zigarre als Statussymbol
starker Männer hat ausgedient.
Zum Dessert eine Zigarre? Warum nicht? Gerade Wein und Zigarre
gelten als Traumpaar, probieren Sie es. Es kann der Beginn
einer wunderbaren Freundschaft sein. Geschätzt wird die
braune Tabakrolle als perfekte Ergänzung zu Sherry, Port
und Madeira. Ähnlichkeiten in Duft und Geschmack (z.B.
Gewürznoten, Zedernholztöne und Karamell) versprechen
Harmonie.
Wie auch immer: Am besten passen Zigarren zu süßem
Wein. Denn Zigarren transportieren ihre Aromenvielfalt vor
allem über den Rauch. Dabei hinterlässt der Hauptwirkstoff
Nikotin auf der Zunge eine bittere Geschmacksnote. Und so
können körper- und alkoholreiche Weine das Bedürfnis
nach süßem Ausgleich am besten erfüllen. Häufig
ist deshalb ein Glas Portwein die erste Wahl, aber auch halbtrockene
Sherrys gefallen durch ihre Frische in Duft und Geschmack.
Zigarre ist nicht gleich Zigarre. Aber alle haben eines gemeinsam:
Format. Es gibt kurze, lange, dicke und dünne, schmale
und rundliche. Jede hat einen anderen Namen, eine andere Farbe,
ein anderes Gewicht und jede schmeckt anders. Das wichtigste
klassische Format hat eine zylindrische Form, einen gerundeten
Kopf und das angeschnittene Brandende. Und nicht erst seit Churchill ist bekannt, dass der Zigarrenraucher
nicht über 75 Jahre alt ist.
Übrigens: Erfahrene Raucher erkennt man daran, dass sie
beim Rauchen kleine Pausen einlegen um ihren Sinneszellen
eine Pause zu gönnen und sich danach wieder auf neuen
Genuss zu freuen.
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